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Wanderausstellung des Riga-Komitees

Riga: Deportationen – Tatorte – Erinnerungskultur

– Den Opfern zum Gedenken –
uns und den kommenden Generationen zur Erinnerung und Mahnung

Diese Ausstellung führt uns zurück in eine Zeit, von der wir wünschen, es hätte sie nie gegeben. „Nach unbekannt“ notierten die Einwohnermeldeämter damals, wenn jüdische Familien zwangsdeportiert waren. Eines jener – auch heute noch nur wenig bekannten – Ziele hieß Riga.

Im besetzten Lettland begann 1941 die menschenverachtende „Endlösung“. Mehr als 25 000 Männer, Frauen und Kinder wurden aus deutschen Städten dorthin verschleppt, gequält und ermordet. Wer nicht schon auf dem Transport verdurstet, erstickt oder vor Erschöpfung zusammengebrochen war, landete im Ghetto von Riga, im Jungfernhof oder im Konzentrationslager Kaiserwald. Die überwiegend hier Ermordeten wurden zu Zehntausenden namenlos in den Wäldern von Rumbula und Bikernieki verscharrt.

Fast wäre die Erinnerung an diese Schicksale für immer erloschen. Bis 1990 wussten nur wenige Überlebende und Angehörige von den Geschehnissen. Und noch weniger sprachen öffentlich darüber.

Fanatische Täter haben die Opfer einst systematisch hingemordet und ihrer Würde beraubt.

Europäische Partner – nicht nur im Riga-Komitee – tun heute alles dafür Mögliche, ihnen Würde wiederzugeben. Acht Jahrzehnte nach Ende des Holocausts finden sich in und um Riga eindrucksvolle Orte des Erinnerns, Gräber- und Gedenkstätten.

Auch mit dieser neuen Ausstellung – aus Anlass der 80. Jahrestage Ermordung der lettischen Jüdinnen und Juden sowie Beginn der Deportationen – wollen wir wieder neuen Anlass, Raum und Zukunft für die Erinnerung schaffen.

Kommende Veranstaltungen

18. bis 30. November 2021, täglich 12:00 bis 18:00 Uhr
Ausstellungsort: Kapelle der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Breitscheidplatz, 10789 Berlin

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